Guerilla-Stricken – Mit bunter Wolle gegen graue Städte

von | Inspirationen

GuerillstrickenUrban Knitting, Yarn bombing oder eben hierzulande Guerilla-Stricken, das sind die Begriffe für eine immer mehr um sich greifende Straßenkunst, die ihren Anfang, wie sollte es anders sein, 2005 in Amerika nahm. Nichts ist vor den „wilden Strickern“ sicher. Ob nun Laternenmaste, Mülleimer, Fahrräder oder sogar Bäume, alles wird mit farbigem Garn umstrickt oder umhäkelt.

Streetart

Wer einen tieferen Sinn im Guerilla-Stricken sucht, der hat Streetart grundsätzlich nicht verstanden. Denn hier geht es vorrangig darum, Kunst in den öffentlichen Raum zu tragen und mit anderen Personen darüber zu kommunizieren. Man mag darüber streiten, ob Graffiti und Schablonenbilder auf Hauswänden, Licht- und Videoinstallationen in U-Bahnschächten oder Sticker und Poster auf Stromzählerkästen Kunst sind, aber sie verändern maßgeblich ein Stadt- oder Straßenbild. Ob nun zum Guten oder eher Schlechten, ist reine Geschmackssache. Was die Straßenkünstler antreibt ist vor allem die Freude an der Aktion und die Chance, die persönliche Umgebung auf kreativ-anarchistische Weise optisch mitzugestalten. Die wohl bekannteste Galerie für Streetart ist wohl die Berliner Mauer. Nicht nur deswegen sind diese letzten Teile des „imperialistischen Bollwerkes“ erhaltenswert.

Strickbotschaften

Triste Städte mit einfachen Mitteln zu verschönern und mit der Aktion noch eine Nachricht zu verbreiten ist also nicht neu. Beim Urban Knitting paaren sich sowohl der Spaß am Handarbeiten mit der Möglichkeit, den öffentlichen Raum mit einem besonderen Material zu verändern. Die Strickstücke umspannen vor allem kalte Metallflächen, die sich so warm und weich anfühlen. Immer häufiger sieht man auch Straßen-Strick mit Botschaften. So hat z.B. die Anti-Atomkraftbewegung mit dem bekannten Warnsignal ein Symbol, das sich auf grellgelben Strickschläuchen in so mancher Stadt wiederfindet. Einen Beitrag zu diesem Message-Knitting sehen Sie hier:

Kein Verbot für geheime Strickzeichen

Die bunten Strickstücke sind inzwischen so beliebt, dass Gemeinden oder Geschäftsleute sie sogar in Auftrag geben, um ihr Umfeld zu verzieren. Auch diese Straßenkunst fällt also der Kommerzialisierung anheim, doch das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. In größeren Städten gibt es inzwischen Strickgruppen, die diesem Hobby gemeinsam frönen. Drinnen stricken, Draußen Zeichen setzen. Das Umgarnen von Bäumen gilt dabei als besonders beliebt, denn es soll ein Symbol für den Erhalt der Umwelt gesetzt werden. Bei den oft sehr kunstvollen Woll-Installationen ist dies kaum zu übersehen.

Die „Untergrundstricker“ werden weiterhin ihren Kick beim Befestigen ihrer Strickwerke im öffentlichen Raum haben. Sorgen, dass man wegen Vandalismus oder Sachbeschädigung angefeindet wird, muss man sich nicht machen, denn solange die Strickstücke jederzeit und problemlos zu entfernen sind, ist Guerilla-Stricken nicht ausdrücklich verboten.

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Ich bin Heike und ich liebe DIY-Deko...


Kreativ zu sein ist für mich Ausdruck meiner Persönlichkeit. Mir bereitet es großes Vergnügen, unser Haus nebst großem Garten mit schönen selbstgemachten Dingen zu dekorieren. Ich freue mich, wenn sich andere Menschen von meiner Leidenschaft "anstecken" lassen, denn kreativ sein kann jeder!!

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