Neuer Look für alte Tassen

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Porzellanmalerei © Heinz Waldukat - Fotolia.com

Porzellanmalerei © Heinz Waldukat – Fotolia.com

Der Trend zum Unikat ist ungebrochen und so macht er auch vor dem Inhalt unserer Küchenschränke nicht Halt. Wer sich kein Designer-Geschirr in limitierter Auflage leisten kann, der greift beherzt zu Pinsel oder Stift und gestaltet seine Tassen und Teller selbst. So kann aus Massenware individuelles Geschirr entstehen, dessen Design ganz Ihrem persönlichen Geschmack entspricht.

Fertiges Motiv oder Freihand-Design

Keramik, Glas oder Porzellan selber zu bemalen, ist gar nicht so schwer. Nicht jeder kann auf Anhieb freihändig das gewünschte Motiv oder Muster fehlerfrei auf den glatten Untergrund aufbringen. Man benötigt sicherlich eine ruhige Hand, aber mit Hilfe von Schablonen oder Motivvorlagen ist das einzigartige Geschirr-Design kein Hexenwerk mehr. Ob florale Ornamentik oder geometrische Formen, ob in Schwarz-Weiß oder leuchtenden Farben, geben Sie Ihrem Geschirr einen ganz neuen Look!

Es gibt Bücher mit Motivvorlagen zu den unterschiedlichsten Themen. Man kann diese mittels Transferfolien oder mit dem guten alten Butterbrotpapier als Durchpaushilfe auf Tassen, Teller und Schalen aufbringen. Das Produkt: Glas Design New Art von Hobby Line macht den Motivtransfer noch einfacher. Man legt das gewünschte Motiv vom Vorlagebogen unter eine Folie und malt dieses direkt mit der beiliegenden Farbflasche aus. Dieses Handling kennt der ein oder andere vielleicht noch von Window Colors. Nach dem Trocknen überträgt man das Motiv mit Hilfe der Folie auf die Geschirrteile und brennt es im Backofen dauerhaft ein.

Die Arbeit mit Schablonen ist schon etwas schwieriger, denn man muss ein gutes Augenmaß für die Farbmenge entwickeln, damit die Farbe nicht unter die Schablone läuft und verschmiert. Wer Schablonen nur für die Konturen einsetzen will, der nimmt am besten einen feinen Textmarker oder weichen Bleistift und zieht erst nach der Motivübertragung die Linien mit Porzellanmalfarbe nach.

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Farben und Werkzeuge

Porzellanmalfarbe, die man bei ca. 160°C im Backofen einbrennen kann, ist im Großen und Ganzen witterungsbeständig, wasser- und spülmaschinenfest und daher empfehlenswerter als Farbe, die nur an der Luft trocknet. Sie ist oft nur wasserfest und nicht spülmaschinenbeständig. Geschirrteile, die damit bemalt wurden, sollten daher von Hand gespült werden.

Für das Bemalen von Porzellan oder Keramik eignen sich Porzellan-Flüssigfarben, -Konturenfarben und –Stifte. Kommen sie aus dem Sortiment eines Herstellers lassen sie sich miteinander kombinieren und haben dann auch die gleiche Brenntemperatur und Brenndauer. Die Farbpalette ist groß und reicht von transparenten bis opaquen Farben. Schön sind auch Metallic- und 3D-Farben, mit denen man spezielle Effekte erzielen kann. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihre Porzellanmalfarben auf Wasserbasis hergestellt sind und lichtbeständig und lösemittelfrei sind. Dies garantiert eine ungefährliche Anwendung.

Wer sich überhaupt nicht ans Geschirrmalen herantraut, sich aber dennoch einen neuen Look für seinen alten keramischen Hausrat wünscht, für den gibt es farbige aber auch transparente Dekorfolien. Dieses Material kann ebenfalls bei hohen Temperaturen (180°C) im Backofen auf hitzebeständige Materialien wie Porzellan, Keramik oder Glas eingebrannt werden. Dafür übertragt man wieder ein Motiv auf die Folie, schneidet dieses mit einer Schere aus oder stanzt es mit einem Motivlocher aus. Das Motiv wird kurz ins Wasser gelegt. Danach kann man das Folienmotiv vom Trägerpapier auf die gewünschte Unterlage schieben und blasenfrei glattstreichen. Nach Trocknung und Aushärtung sind diese Folienbilder jedoch nur bedingt beständig und es empfiehlt sich Handwäsche.

Es gibt auch sogenanntes Decal Papier. Dies eignet sich ebenfalls zum Bekleben von Geschirr und kann mit einem einfachen Tintenstrahldrucker bedruckt werden. Das Motiv muss dann jedoch mit Acryllack noch zusätzlich geschützt werden.

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Ich bin Heike und ich liebe DIY-Deko...


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