Recyclingideen für CD-Rohlinge

von | Anleitungen

Wie Ihr ja wisst, stehe ich total auf Recyclingbasteln. Mein neustes Projekt ist das Recyclen von CD-Rohlingen. Bevor Ihr also alle Eure alten CDs oder DVDs im Müll entsorgt, schaut Euch doch erst mal die vielen Möglichkeiten an, die Euch die glänzenden Scheiben bieten. Der Kreativität sind mal wieder keine Grenzen gesetzt…

CD-Rohlinge sind recht vielfältig in Ihrer Wiederverwendung. So habe ich erst einmal geschaut, was man alleine nur mit der Scheibe anfangen kann. Man kann sie bemalen, bekleben, bestempeln, mit Stoff oder Faden überziehen und in diverse Bastelprojekte mit einbauen. Um Euch einen Überblick zu verschaffen, habe ich dafür eigens ein Pinterest-Board erstellt. Wer also möchte, kann hier schon mal Stöbern gehen:
 

 

Schillernde Betonschale

Mein erster Recyclingversuch mit einem CD-Rohling ging schon in die Richtung Mosaik. Ich habe eine Idee aus meinem Board aufgenommen und einfach eine CD auseinander geschnitten. Die kleinen schillernden Plastikquadrate habe ich sodann in BetonPaste von GONIS eingebettet. Dafür hatte ich vorher eine flache Holzschale mit der Paste eingestrichen. Das Ergebnis ist ganz hübsch geworden, entsprach aber doch nicht so ganz meinen Vorstellungen, denn die Quadrate haben beim Einlegen in die Paste an Glanz verloren. 

Bunte Mosaiksteine herstellen

Ich habe mir also Überlegt, wie ich die schillernde oder silber-goldene Beschichtung – also das Speichermaterial – vom Plastikträger herunterbekomme, denn ich wollte jetzt meine eigene Farbe aufbringen. Auch hier erwies sich Pinterest als wertvolle Quelle. In einer Anleitung fand ich einen super einfachen Weg, um die Beschichtung zu entfernen. Wie man das genau macht, zeige ich euch hier Schritt-für-Schritt:

Aus dem gewonnenen klaren Kunststoffträger lassen sich einfache geometrische Formen herausschneiden und mit diesen könnt Ihr dann herrliche Mosaiksteine herstellen. Ihr braucht dafür folgende Dinge:

  • CD-Rohlinge ohne Beschichtung
  • 1 Permanentmarker
  • 1 Lineal und 1 Schere
  • Schmiergel- oder Sandpapier (80er)
  • Pinsel
  • Verschiedene GoniDecor Farben von GONIS (ich habe: rot, tannengrün, gold, goldglitter und kupfer verwand)
  • 1 Stück Alufolie
  • 1 Backofen

Am besten zeichnet Ihr Euch die Formen mit einem Permanentmarker vor, bevor ihr sie ausschneidet. Ihr braucht immer 2 gleiche Formen, die dann am Ende übereinander gelegt werden, wie bei einem Sandwich. Vorher wird eine Seite der 2 Formen mit Farbe angemalt. Das könnt Ihr mit einem Pinsel machen oder Ihr gebt einfach ein paar Tropfen verschiedener Farbtöne auf die Fläche der Form. Nun legt man die zweite Form auf die erste und die Farbe verteilt sich durch den Druck überall hin.

Sollte etwas Farbe an den Seiten herausquellen macht das nichts. Entweder ihr wischt sie vorsichtig ab, ober rubbelt sie nach dem Backen ab. Denn jetzt kommt der Ofen ins Spiel. Dieser wird auf  ca. 250 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Die Doppelformen legt Ihr auf ein mit Alufolie bedecktes Backblech. Nach Erreichen der Temperatur schiebt Ihr das Blech in den Ofen. Nun heißt es: Augen aus! Innerhalb von 2-5 Min fängt der Kunststoff an zu schmelzen und kleine Blasen zu werfen. Wenn die für Euch beste Schmelzform erreicht ist, kann das Blech herausgeholt werden.

ACHTUNG: Den Ofen nicht aus den Augen lassen, denn der Schmelzvorgang geht sehr schnell vonstatten. Fenster öffnen beim Backvorgang, denn beim Schmelzvorgang entsteht ein unangenehmer Plastikgeruch, der jedoch schnell wieder verfliegt.

 

Am besten lasst ihr die Formen jetzt 10 Minuten auskühlen – dabei machen sie witzige Knackgeräusche…

Nachdem die Formen erkaltet sind, könnt Ihr sie von der Alufolie lösen. Es sind einzigartige, abgerundete und mit Blaseneinschlüssen versehene Plastikmosaiksteine entstanden. Bei einigen Formen gibt es vielleicht noch etwas scharfe Kanten, die können aber mit einem groben Schleifpapier rund geschliffen werden.

Christbaumschmuck aus Plastikmosaiksteinen

Für mich stand schon recht früh fest, was ich mit den farbigen Steinen mache werde. Ich habe sie zu Christbaumschmuck verarbeitet. Das geht recht gut, indem man mit einer heißen Nadel Löcher in den Kunststoff schmilzt. So hat man die Möglichkeit, in die Löcher Drahtösen einzuhängen, um dann die einzelnen Teil miteinander zu verbinden. Die fertigen Anhänger sehen dann zum Beispiel so aus:

In meinem Anleitungsfilm könnt Ihr Euch den gesamten Prozess vom CD-Rohling bis zum fertigen Christbaumschmuck noch einmal genau anschauen. Vielleicht habt ihr ja jetzt Lust darauf bekommen, mit diesem Material zu experimentieren. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich diese Technik prima zur Schmuckherstellung eignet. Mir gefällt auf jeden Fall die Bläschenbildung im Kunststoff, denn so entstehen einzigartige Muster.

Viel Spaß beim Nachmachen und besucht mich doch mal auf meinem Youtube-Kanal.

 

 

Bildrechte: Heike Merten / Schaffenszeit

Videoanleitungen: Kostenlose Musik von musicfox

 

 

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Ich bin Heike und ich liebe DIY-Deko...


Kreativ zu sein ist für mich Ausdruck meiner Persönlichkeit. Mir bereitet es großes Vergnügen, unser Haus nebst großem Garten mit schönen selbstgemachten Dingen zu dekorieren. Ich freue mich, wenn sich andere Menschen von meiner Leidenschaft "anstecken" lassen, denn kreativ sein kann jeder!!

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Heike Merten

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